Die Chicago Sun-Times hatte heute Barack Obama neben Angela Merkel beim Besuch des KZ Buchenwald auf dem Titel. Hier der Bericht.Entries tagged as chicago sun-times
Saturday, 6. June 2009
Reality of Horror
Die Chicago Sun-Times hatte heute Barack Obama neben Angela Merkel beim Besuch des KZ Buchenwald auf dem Titel. Hier der Bericht.Tuesday, 31. March 2009
Tribune twitters, Sun-Times jitters
Im März hat die Chicago Tribune die Twitternamen ihrer Redakteure ins Impressum aufgenommen. Very up-to-date! (Mich gibt es seit kurzem übrigens auch bei Twitter: @kristinachicago.)Ansonsten gibt es keine guten Nachrichten von den Chicagoer Verlagen: Nach der Tribune Company ist nun auch die Muttergesellschaft der Chicago Sun-Times pleite und hat Gläubigerschutz beantragt.
Thursday, 19. February 2009
Chicago Newspaper Commercials (1984)
So sah amerikanische Werbung vor 25 Jahren aus - zwei Spots aus besseren Tagen für die beiden Chicagoer Tageszeitungen:
Chicago Tribune Commercial:
Chicago Sun-Times Commercial:
Chicago Tribune Commercial:
Chicago Sun-Times Commercial:
Thursday, 12. February 2009
Chicago-by-the-sea
Am vergangenen Sonntag meldete die Chicago Tribune, eine 56-jährige Frau aus Aspen, Colorado, habe Geschichte geschrieben.
Jennifer Figge sei die erste Frau, die den Atlantik durchschwommen habe. Die kapverdischen Inseln vor Afrika habe sie am 12. Januar verlassen und nach 3380 Kilometern Trinidad in der Karibik erreicht. Nun wolle sie noch die letzte Etappe bis zu den British Virgin Islands zurücklegen.
Die Chicago Sun-Times rechnete nach und berichtete einen Tag später, Figge sei vermutlich nur ein Zehntel der Strecke tatsächlich geschwommen und habe die übrige Zeit auf dem Begleitboot verbracht.
Sie habe allerdings auch nicht behauptet, die ganze Strecke geschwommen zu sein.
In einer Google-Alert-Mail bekam ich eben einen Artikel aus dem Kölner Express zugeschickt. Er berichtete heute folgendes:
Chicago - Hunderte Menschen feierten Jenniger (sic!) Figge (56) letzte Woche in Chicago. Scheinbar völlig erschöpft kletterte die Amerikanerin aus dem eisig kalten Altantischen Ozean. Kein Wunder: Schließlich hatte sie den eben durchschwommen. Besonders dreist ist, wie sie aus Europa nach Chicago kam. Ihre Reise verbrachte sie mit Freunden an Bord eines Luxus-Katamarans.
Beim ersten Mal lesen wunderte ich mich noch, dass ich von den hunderten Menschen, die Jennifer Figge da gefeiert hatten, überhaupt nichts mitbekommen habe.
Moment: Jennifer Figge kletterte in Chicago aus dem eisig kalten Atlantischen Ozean? Das ist wirklich mal eine Exklusiv-Meldung!
Oder vielleicht über den Sankt-Lorenz-Seeweg, durch den Welland-Kanal an den Niagarafällen vorbei, durch den Eriesee und dann...
Jennifer Figge sei die erste Frau, die den Atlantik durchschwommen habe. Die kapverdischen Inseln vor Afrika habe sie am 12. Januar verlassen und nach 3380 Kilometern Trinidad in der Karibik erreicht. Nun wolle sie noch die letzte Etappe bis zu den British Virgin Islands zurücklegen.
Die Chicago Sun-Times rechnete nach und berichtete einen Tag später, Figge sei vermutlich nur ein Zehntel der Strecke tatsächlich geschwommen und habe die übrige Zeit auf dem Begleitboot verbracht.
Sie habe allerdings auch nicht behauptet, die ganze Strecke geschwommen zu sein.
In einer Google-Alert-Mail bekam ich eben einen Artikel aus dem Kölner Express zugeschickt. Er berichtete heute folgendes:
Chicago - Hunderte Menschen feierten Jenniger (sic!) Figge (56) letzte Woche in Chicago. Scheinbar völlig erschöpft kletterte die Amerikanerin aus dem eisig kalten Altantischen Ozean. Kein Wunder: Schließlich hatte sie den eben durchschwommen. Besonders dreist ist, wie sie aus Europa nach Chicago kam. Ihre Reise verbrachte sie mit Freunden an Bord eines Luxus-Katamarans.
Beim ersten Mal lesen wunderte ich mich noch, dass ich von den hunderten Menschen, die Jennifer Figge da gefeiert hatten, überhaupt nichts mitbekommen habe.
Moment: Jennifer Figge kletterte in Chicago aus dem eisig kalten Atlantischen Ozean? Das ist wirklich mal eine Exklusiv-Meldung!
Oder vielleicht über den Sankt-Lorenz-Seeweg, durch den Welland-Kanal an den Niagarafällen vorbei, durch den Eriesee und dann...
Tuesday, 20. January 2009
Chicago's President
Die Zeitungen heute früh: "Chicago's President" titelt die Sun-Times:

Übertragung der Inauguration in einem Café an der Northwestern University:

Dazu fällt mir ein, dass der Begriff "Public Viewing" im Sinne des gemeinsamen Verfolgens eines Ereignisses am Bildschirm eine deutsche Kreation ist.
Im Englischen bezeichnet "Public Viewing" die öffentliche Aufbahrung eines Leichnams.

Übertragung der Inauguration in einem Café an der Northwestern University:

Dazu fällt mir ein, dass der Begriff "Public Viewing" im Sinne des gemeinsamen Verfolgens eines Ereignisses am Bildschirm eine deutsche Kreation ist.
Im Englischen bezeichnet "Public Viewing" die öffentliche Aufbahrung eines Leichnams.
Posted by Kristina
at
16:34
| Comments (0)
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Monday, 12. January 2009
Monkey Business
FTD Weekend, 9 Jan 09
Adam Monk aus Chicago ist 31 Jahre alt, als er einen prestigeträchtigen Job als Finanzexperte bei einer Zeitung annimmt.
Jahrelang macht Monk seine Sache gut - so gut, dass in der ganzen Welt über ihn berichtet wird. Dann kommt die Finanzkrise, und Adam Monk verliert seinen Job.
Das wäre in diesen Zeiten nicht weiter erwähnenswert, wenn es sich bei Adam Monk nicht um einen Affen handeln würde.
weiterlesen
Thursday, 1. January 2009
No Monkey, No Bangers
Eisskulptur vor einer Bar in Chicago
Mit Erfolg: In den ersten vier Jahren lag der Affe mit seinen Gewinnen teilweise deutlich über dem Dow (z.B. 2006: 36 Prozent vs. 16 Prozent, hier die anderen Ergebnisse).
Für 2009 wird es allerdings keine Affen-Prognose geben. In den vergangenen beiden Jahren lag Adam Monk nämlich etwas daneben (2008: -39 Prozent vs. -33,8 Prozent), und hat die Lust am Börsenspiel verloren. Und weil er mit seinen 37 Jahren auch nicht mehr der Jüngste ist, hat die Sun-Times beschlossen, ihn in Rente zu schicken (hier der Bericht von heute).
Der Jahreswechsel in Chicago verlief im übrigen recht unspektakulär: Am Navy Pier gab es ein von der City of Chicago organisiertes Feuerwerk - und mehr war auch nicht. Ich habe keine einzige von Privatleuten abgefeuerte Rakete gesehen, nicht einen Böller gehört. Soweit ich gesehen habe, gibt es so etwas in den Geschäften hier auch gar nicht zu kaufen.
Wenn ich bei Spiegel Online von weggeschossenen Augen und Fingern in Deutschland lese, erscheint mir das eigentlich auch ganz vernünftig.
(Page 1 of 1, totaling 7 entries)



Comments
Wed, 18.11.2009 08:39
cooles Spielzeug, auch wenn das aktuelle Wetter nicht ganz stimm t. Aber auch ein Obama ist nic [ ...]
Mon, 16.11.2009 20:08
bin gerade zufaellig auf deinen blog gestossen. diese verkleidun g ist wirklich... different...
Wed, 28.10.2009 17:00
I read a few topics. I respect y our work and added blog to favor ites.
Mon, 26.10.2009 00:52
Are you a professional journalis t? You write very well.
Tue, 06.10.2009 17:47
Haha, das ist ja krass. Nicht ma l in Spanien, welches man teilwe ise ja schon als deutsche Kolo [ ...]