Im Gegensatz zu den Chicagoern haben die Leute in New York City den Ruf, ausgesprochen unfreundlich zu sein. Mit der Folge "The Soup Nazi" haben die Seinfeld-Autoren dem barschen Servicepersonal New Yorks 1995 ein Denkmal gesetzt.
Der Soup Nazi ist in den USA so berühmt, dass auf den Suppenladen, der als Vorlage für die Folge diente, in ganz gewöhnlichen New York-Stadtrundfahren hingewiesen wird.
Doch auch in Chicagos Suppenküchen ist der Ton rauer geworden, erfährt man bei "Overheard in Chicago". Aus der Filiale einer Restaurantkette in den nördlichen Vororten:
Guy: "Next!"
Girl: "I'd like a soup/sandwich combo."
Guy: "Which soup do you want?"
Girl: "Which soups do you have?"
Guy: "See that big ass board behind me with all of our items? You may want to read it before you waste my time. NEXT!"
Girl: "It's like you're the real Soup Nazi."
Guy: "No. That turd's got nothing on me. Now go to Taco Bell. They like fat chicks there."
Hier das Original:
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Tuesday, 26. May 2009
American Breakfast
In Texas wird anscheinend noch ordentlich gefrühstückt. Nix mit Müsli und so.
Ein Anruf bei der Beschwerdehotline von Jimmy Dean Sausage:
Ein Anruf bei der Beschwerdehotline von Jimmy Dean Sausage:
Monday, 11. May 2009
Imported Gumi Frogs
Hand Packed Imported Gumi Frogs? Wenn das mal keine Haribo Quaxi Fröschli sind!
Monday, 13. April 2009
Massive Chocolate Easter Bunny
Mein amerikanischer Schoko-Osterhase ist nicht hohl, sondern massiv! Köstlich, aber schwierig zu schlachten!
Friday, 10. April 2009
No Chicago-style Pizza for Obama
Große Aufregung in Chicago um die Pizza-Präferenzen des Präsidenten: Obwohl die Windy City für ihre Chicago-style Deep Dish Pizza in ganz Amerika berühmt ist, hat Barack Obama für eine Party im Weißen Haus heute Abend keine Pizza aus seiner Heimatstadt geordert - sondern eine aus St. Louis.
Während eines Wahlkampfauftrittes in St. Louis hat Obama die Pizza eines Restaurants namens Pi probiert, und soll wenig später den Besitzer angerufen haben: "This is Senator Obama. I just want to say that is the best pizza I have ever eaten."
Mit ihrem Kochgeschirr und den Zutaten sind die Pi-Pizzabäcker heute nach Washington geflogen, um für den Präsidenten und seine Gäste zehn "Deep Dish"- und zehn "Thin Crust"-Pizzen zuzubereiten.
Angeblich steht Obama mehr aus "Thin Crust". Das kann ich gut verstehen: Deep Dish ist weniger eine Pizza als eine Quiche mit einem Riesenbatzen Käse drauf. Aber die Chicagoer sind natürlich empört.
Foto: Deep Dish Pizza, Bobak Ha'Eri, Wikipedia
Tuesday, 7. April 2009
Austrian Bakery
Sunday, 29. March 2009
San Francisco Impressions
Hier einige ausgewählte Impressionen aus San Francisco, der Stadt OHNE Schneestürme:

Aufladestation für Elektroautos in einer öffentlichen Parkgarage. Sehr löblich!

Obwohl San Francisco nicht unbedingt für seine katholische Community bekannt ist, hat Papst Benedikt es ins örtliche Wachsmuseum geschafft.

Lance Armstrong auf einem Plakat am Union Square. Hope rides again. Ob das noch was wird?
Seeigel-Sushi. Ich rate dringend ab! Seriously!

Jesus-Action-Puppe "Deluxe" mit "Glow-in-the-Dark-Hands" sowie zwei Fischen und fünf Brotlaiben für die wundersame Vermehrung, für $12,95 in einem Laden in Chinatown.

Aufladestation für Elektroautos in einer öffentlichen Parkgarage. Sehr löblich!

Obwohl San Francisco nicht unbedingt für seine katholische Community bekannt ist, hat Papst Benedikt es ins örtliche Wachsmuseum geschafft.

Lance Armstrong auf einem Plakat am Union Square. Hope rides again. Ob das noch was wird?
Seeigel-Sushi. Ich rate dringend ab! Seriously!

Jesus-Action-Puppe "Deluxe" mit "Glow-in-the-Dark-Hands" sowie zwei Fischen und fünf Brotlaiben für die wundersame Vermehrung, für $12,95 in einem Laden in Chinatown.
Wednesday, 18. March 2009
Side Notes II
Noch ein paar Randnotizen:
1) Den Chicago River am St. Patrick's Day grün zu färben, kostet pro Minute bis zu $133.
2) Gestern war es in Chicago 23 Grad Celsius warm. Ich habe schon Leute in Badehosen am Strand liegen sehen.
3) Meister Proper heißt in den USA Mr. Clean.
4) Das waren noch Zeiten, als auf den Tischen in jedem Gasthaus Maggi-Flaschen standen. Im Chicago Brauhaus stehen sie heute noch. "Geschmorte Schweine Haxen" kosten $21,95.
5) Bei Handytelefonaten in den USA zahlt in der Regel nicht nur der Anrufer, sondern auch der Angerufene. Für Textnachrichten zahlt auch der Empfänger.
6) Für 27 Jahre unschuldig im Knast sitzen bekommt man in Chicago $2,7 Millionen. Macht 100,000 pro Jahr.
7) Die Obama Fingers haben es auch in die amerikanischen Medien geschafft. "This sends a shiver down the spines of Germans and Americans, given our interesting histories of race and racism," sagt Todd Shaw, Professor für African-American Studies den NY Daily News.
Siehe auch Blogeintrag: Side Notes I
1) Den Chicago River am St. Patrick's Day grün zu färben, kostet pro Minute bis zu $133.
2) Gestern war es in Chicago 23 Grad Celsius warm. Ich habe schon Leute in Badehosen am Strand liegen sehen.
3) Meister Proper heißt in den USA Mr. Clean.
4) Das waren noch Zeiten, als auf den Tischen in jedem Gasthaus Maggi-Flaschen standen. Im Chicago Brauhaus stehen sie heute noch. "Geschmorte Schweine Haxen" kosten $21,95.
5) Bei Handytelefonaten in den USA zahlt in der Regel nicht nur der Anrufer, sondern auch der Angerufene. Für Textnachrichten zahlt auch der Empfänger.
6) Für 27 Jahre unschuldig im Knast sitzen bekommt man in Chicago $2,7 Millionen. Macht 100,000 pro Jahr.
7) Die Obama Fingers haben es auch in die amerikanischen Medien geschafft. "This sends a shiver down the spines of Germans and Americans, given our interesting histories of race and racism," sagt Todd Shaw, Professor für African-American Studies den NY Daily News.
Siehe auch Blogeintrag: Side Notes I
Posted by Kristina
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15:09
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Sunday, 15. March 2009
Obama Fingers
Als ich den Link zu diesem Bild gestern per E-Mail bekommen hatte, hielt ich die "Obama Fingers" noch für einen schlechten Scherz:

Auf der Website von Sprehe Feinkost habe ich das Produkt auch nicht gefunden, allerdings in Medienberichten, unter anderem von sueddeutsche.de und focus online.
Eine Geschmacklosigkeit, selbst wenn man von dem "Black Folks Eat Fried Chicken"-Stereotyp noch nichts gehört hat. Wie unsensibel kann man denn sein? Auf die Deutschen wirft das (wieder einmal) kein gutes Licht.

Auf der Website von Sprehe Feinkost habe ich das Produkt auch nicht gefunden, allerdings in Medienberichten, unter anderem von sueddeutsche.de und focus online.
Eine Geschmacklosigkeit, selbst wenn man von dem "Black Folks Eat Fried Chicken"-Stereotyp noch nichts gehört hat. Wie unsensibel kann man denn sein? Auf die Deutschen wirft das (wieder einmal) kein gutes Licht.
Wednesday, 11. February 2009
Speculoos

Brotaufstrich aus Spekulatius!
Wird allerdings nicht als deutsche, sondern als französisch-belgische Spezialität verkauft.
via Stuff (not by choice)
Thursday, 29. January 2009
Free Refills
Viele Amerikaner erleben eine böse Überraschung, wenn sie in einem Restaurant in Deutschland die Rechnung bekommen und feststellen, dass sie für jedes einzelne Getränk den vollen Preis bezahlen müssen.
In den USA ist das anders: Fast überall sind "Free Refills" im Preis eingeschlossen. Wer also zum Beispiel eine Cola bestellt, kann sie sich beliebig oft nachfüllen lassen (Refills gibt es in der Regel nur für nicht-alkoholische Getränke, aber Alkohol gibt es in vielen Restaurants ohnehin nicht - siehe BYOB).
Überrascht sind manche Amerikaner übrigens auch, wenn sie versuchen, bei deutschen Bierflaschen den Kronkorken aufzudrehen - bei amerikanischen Flaschen geht das nämlich. Ich frage mich auch, warum das in Deutschland nicht schon längst übernommen wurde.
Aber zurück zu den Refills, denn die sind auch noch in anderen Bereichen wichtig: bei Medikamenten zum Beispiel.
Wenn ich in Amerika ein verschreibungspflichtiges Medikament brauche, muss ich nicht jedes Mal zum Arzt gehen, um mir ein Rezept zu holen. Ich gebe einfach dem Arzt Bescheid (bei meinem geht das sogar per E-Mail), und er ruft bei einer Pharmacy meiner Wahl an.
Die Pharmacies sind keine Apotheken wie in Deutschland, sondern Abteilungen in großen Drogerien oder Supermärkten, die in der Regel auch 24 Stunden und 7 Tage die Woche geöffnet sind.
Dort kann ich das Medikament, das auf meinen Namen hinterlegt wurde, dann einfach abholen. Auf der Verpackung befindet sich ein Etikett, auf dem steht, wie oft das Medikament nachgefüllt werden darf, bevor ich ein neues Rezept brauche (z.B. "5 Refills before 12/31/2009").
Bis zum Ende des Jahres kann ich also fünf Mal mit der leeren Tablettenschachtel zum Nachfüllen in die Drogerie gehen, ohne den Arzt überhaupt kontaktieren zu müssen. Sehr praktisch!
In den USA ist das anders: Fast überall sind "Free Refills" im Preis eingeschlossen. Wer also zum Beispiel eine Cola bestellt, kann sie sich beliebig oft nachfüllen lassen (Refills gibt es in der Regel nur für nicht-alkoholische Getränke, aber Alkohol gibt es in vielen Restaurants ohnehin nicht - siehe BYOB).
Überrascht sind manche Amerikaner übrigens auch, wenn sie versuchen, bei deutschen Bierflaschen den Kronkorken aufzudrehen - bei amerikanischen Flaschen geht das nämlich. Ich frage mich auch, warum das in Deutschland nicht schon längst übernommen wurde.
Aber zurück zu den Refills, denn die sind auch noch in anderen Bereichen wichtig: bei Medikamenten zum Beispiel.
Wenn ich in Amerika ein verschreibungspflichtiges Medikament brauche, muss ich nicht jedes Mal zum Arzt gehen, um mir ein Rezept zu holen. Ich gebe einfach dem Arzt Bescheid (bei meinem geht das sogar per E-Mail), und er ruft bei einer Pharmacy meiner Wahl an.
Die Pharmacies sind keine Apotheken wie in Deutschland, sondern Abteilungen in großen Drogerien oder Supermärkten, die in der Regel auch 24 Stunden und 7 Tage die Woche geöffnet sind.
Dort kann ich das Medikament, das auf meinen Namen hinterlegt wurde, dann einfach abholen. Auf der Verpackung befindet sich ein Etikett, auf dem steht, wie oft das Medikament nachgefüllt werden darf, bevor ich ein neues Rezept brauche (z.B. "5 Refills before 12/31/2009").
Bis zum Ende des Jahres kann ich also fünf Mal mit der leeren Tablettenschachtel zum Nachfüllen in die Drogerie gehen, ohne den Arzt überhaupt kontaktieren zu müssen. Sehr praktisch!
Tuesday, 27. January 2009
German Cake
"Black Forest Cake Slice" in der Plastikbox mit integrierter Gabel.
Nicht schlecht, aber unglaublich süß: Das Weiße ist keine Sahne, sondern eine Art Buttercreme.
Nicht schlecht, aber unglaublich süß: Das Weiße ist keine Sahne, sondern eine Art Buttercreme.
Sunday, 25. January 2009
Swedish Meatballs
Bei Ikea USA werden Köttbullar nicht als Köttbullar verkauft, sondern als "Swedish Meatballs" - mit Mac'n'Cheese als Beilage. Würx.


Tuesday, 23. December 2008
Christmas Party Fail
Wenn 42 Leute nach einer Weihnachtsfeier ihres Betriebs an einer Lebensmittelvergiftung erkranken, ist das schon peinlich.
Ironisch wird es, wenn es sich dabei um Angestellte des Gesundheitsamtes handelt.
Geschehen ist das den Mitarbeitern des Lawrence County Health Departments im Sueden von Illinois, berichtet die Chicago Tribune.
Vermutlich haben sie sich durch den Verzehr von gewuerfeltem Schinken aus der Salatbar mit dem Norovirus infiziert. Der Leiter der Behoerde gab an, er sei so schwer betroffen gewesen, dass er zwischenzeitlich das Bewusstsein verloren habe.
Weiterlesen in der Tribune:
Bah ham bug? Dozens sickened after eating at Ill. county health department's Christmas party
Ironisch wird es, wenn es sich dabei um Angestellte des Gesundheitsamtes handelt.
Geschehen ist das den Mitarbeitern des Lawrence County Health Departments im Sueden von Illinois, berichtet die Chicago Tribune.
Vermutlich haben sie sich durch den Verzehr von gewuerfeltem Schinken aus der Salatbar mit dem Norovirus infiziert. Der Leiter der Behoerde gab an, er sei so schwer betroffen gewesen, dass er zwischenzeitlich das Bewusstsein verloren habe.
Weiterlesen in der Tribune:
Bah ham bug? Dozens sickened after eating at Ill. county health department's Christmas party
Posted by Kristina
at
06:25
| Comments (0)
Defined tags for this entry: chicago tribune, essen - food, fun, gesundheit - health care, illinois, media
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Comments
Wed, 18.11.2009 08:39
cooles Spielzeug, auch wenn das aktuelle Wetter nicht ganz stimm t. Aber auch ein Obama ist nic [ ...]
Mon, 16.11.2009 20:08
bin gerade zufaellig auf deinen blog gestossen. diese verkleidun g ist wirklich... different...
Wed, 28.10.2009 17:00
I read a few topics. I respect y our work and added blog to favor ites.
Mon, 26.10.2009 00:52
Are you a professional journalis t? You write very well.
Tue, 06.10.2009 17:47
Haha, das ist ja krass. Nicht ma l in Spanien, welches man teilwe ise ja schon als deutsche Kolo [ ...]